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Jun 08

Die Grüne Tara dient als Schutzpatronin der Menschen und bewahrt vor 8 großen Lebensgefahren

Seine Heiligkeit der Dalai Lama zum 80. Geburtstag

His Holiness the Dalai Lama speaking at Lungrik Jamphel Ling Institute at Palpung Sherabling Monastery in Upper Bhattu, HP, India on March 12, 2015. Photo/Tenzin Choejor/OHHDL

Zum 80. Geburtstag Seiner Heiligkeit
dem 14. Dalai Lama, zu Losar, Tara Mantras rezitieren

Unser Geschenk für Seine Heiligkeit:
Gemeinsam Tārā Mantras ansammeln

„Om Tare Tuttare Ture Soha“

Derzeit wurden bereits über eine Million Mantras  gesammelt…
Mantras zählen ist immer ebenfalls heilsam und wohltuend für einen selbst. Und die gewidmeten Rezitationen sind auch für das eigene lange Leben sehr gut, wie Khen Rinpoche Geshe Pema Samten lehrt.

Das eigentliche Geschenk
Am Geburtstag Seiner Heiligkeit, Montag, den 6.7.2015, schickt das Tibetische Zentrum e.V. in Hamburg unser gemeinsames Geburtstagsgeschenk auf die Reise.
Seine Heiligkeit erhält von uns eine Mail mit der Summe aller für ihn gesammelten Mantras.
Wie geht das praktisch?
Die gezählten Mantras (gerne auch mehrfach mitmachen) können wie folgt an uns übergeben werden:

Über E- Mail: taramantras@tibet.de

Grüne Tara im Garten bei Lichterleben

Grüne Tara Statue Bronze im Garten bei Lichterleben

Die Grüne Târâ

tibetisch: „sGrol ma ljang gu“
Sanskrit: „Syamatârâ“
Die grüne Tara ist die beliebteste Göttin im tibetischen Buddhismus.

Die Târâ ist eine weibliche Gottheit im Bodhisattvarang,
(Bodhisattva=Erleuchtungswesen): Sie besteht aus fünf Grundformen (grüne, weiße, blaue, rote und gelbe Târâ) mit zahlreichen Varianten (davon 21 Hauptformen). Târâs gehören zu den beliebtesten Göttinnen im tibetischen Buddhismus.
Sie wird verehrt in Tibet, Nepal, Indien, Ladakh, Sikkim, Bhutan, Indien, Indonesien und in der Mongolei. Die grüne Tara verkörpert den aktiven Aspekt des Mitgefühls, sie wird angerufen als Helferin in der Not. Sie repräsentiert die weiblichen Energien der Intuition, – der spontanen Grosszügigkeit, – des klugen Handelns und – der tiefen Einsicht.
Die grüne Tara symbolisiert das weibliche Prinzip und die göttliche Energie.
Târâs Beliebtheit beruht auf der Schutzfunktion, die gemäß dem Volksglauben den Menschen vor den acht großen Lebensgefahren bewahrt, nämlich:
 
  

1. [Schnee-]Löwen 2. Wilde Elefanten
3. Feuer (Waldbrände) 4. Schlangen
5. Räuber 6. [Haft im] Gefängnis
7. Wasserfluten 8. Dämonen (Böse Geister)

Dies ist aber nur die profane Seite der Symbolik, denn im ethischen Sinne des Buddhismus sind ganz andere Gefahren gemeint, die durch menschliche Untugenden entstehen und das Kharma des Menschen zu einer Wiedergeburt im Leiden führen. Der tiefere Sinn ist demnach die Erlösung von menschlichen Fehlern und Lastern, zu der die Hilfe der Göttin angerufen wird. Danach schützt die Târâ vor:

1. Den Löwen des Stolzes 2. Den Elefanten der Verblendung
3. Dem Feuer des Zorns 4. Der Schlange der Eifersucht
5. Dem Räuber der irrigen Ansichten 6. Den Fesseln des Geizes
7. Der Flut der Begierde 8. Dem Gespenst des Zweifels

Um ihren Ursprung ranken sich zahlreiche, zum Teil widersprüchliche Legenden; der häufigste Version nach entsprangen die verschiedenen Manifestationen Târâs den Tränen, die der Bodhisattva Avalokiteshvara vergoß, als er auf die Leiden der Welt blickte. Aus diesem Geist entstand die Bildform der Târâs als Retterinnen aus den Acht Gefahren.

Im 8. Jahrhundert wurden die beiden Gattinnen des tibetischen Königs Srong brtsan sgam po als Inkarnationen von Târâ erklärt, die chinesische Gattin als weiße und die nepalesische als grüne Târâ, womit die erste Splittung dieser Gottheit vollzogen wurde, der bald weitere Göttinnen in fünf Regenbogenfarben folgten. Daneben existiert auch eine Gruppe von 21 sogenannten Regenbogentârâ.

Die Grüne Târâ ist die Schutzpatronin Tibets und symbolisiert das weibliche Prinzip und die göttliche Energie. Nach indischer Tradition ist die Grüne Târâ eine Verkörperung Mayas, der Mutter des historischen Buddhas Shakyamunis. Ihre grüne Farbe soll aus der dunklen Hautfarbe Mayas abgeleitet sein.

Ihre grüne Körperfarbe zeigt, dass Târâ von den fünf Elementen des Buddha das Element der Bewegung oder des Windes verkörpert und somit fähig ist, schnell und ohne Verzögerung zu handeln. Weiter steht die grüne Farbe für die den fühlenden Wesen zugewandte Heilsaktivität, die dem Wirken einer Mutter für ihrer Kinder gleicht.

Das auf dem Hauptlotossitz ruhende Bein drückt aus, dass sie in der Meditation über die Non-Dualität der Erscheinungen verweilt, der auf dem separaten kleinen Lotosthron ruhende rechte Fuß deutet auf ihre immerwährende Bereitschaft zum Einsatz für das Wohlergehen der fühlenden Wesen hin. Diese Fußstellung ist ein Zeichen dafür, dass Târâ jederzeit bereit ist, helfend zur Erde herabzusteigen.

Da auf dem Boden der Heilsaktivität die Erleuchtung heranreift, wird Târâ auch als die „Mutter aller Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ bezeichnet, was bildlich durch die Frucht, die Blüte und die Knospe des Blauen Lotos angezeigt wird. Târâ hat 21 Haupt-Erscheinungsformen und wird durch das heilige Mantra „Om Tare Tuttare Ture Soha“ angerufen.

Das Wort Târâ ist abgeleitet von der Sanskrit Wurzel „tr“ (= hinübersetzen). So ist Târâ diejenige, „die einen heil hinüberbringt über den Strom der Existenzen“.

Târâ bedeutet aber auch „Stern“ und „Sternbild“.


  

Grüne Tara Darstellung vom Dharmapala Center School od Thangka Painting

Grüne Tara Darstellung vom Dharmapala Center  

TDas Grüne Tara Mantra als Wandtattoo

Das Grüne Tara Mantra als Wandtattoo ‚Om Tare Tuttare Ture Soha‘ in tibetischer Schrift

Gruene Tara Felsmalerei Tibet

Güne Tara Felsmalerei Tibet

Bei Statuen siehe Foto oben lassen sich beide am besten durch die unterschiedliche Fußhaltung voneinander unterscheiden.
Während die Weiße Târâ in der Meditationshaltung sitzt, ruht der rechte Fuß der Grünen Târâ auf einer kleinen Lotusblüte, die sich vor dem Thron separat erhebt.
Diese Fußstellung zeigt ihr Verweilen in immerwährender Meditation an, aus der heraus sie jederzeit zum Wohle aller fühlenden Wesen wirkt. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal sind die nur bei der Weißen Târâ vorhandenen zusätzlichen fünf Augen auf Handinnenfläche, Fußsohlen und Stirn.
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