Die Grüne Tara dient als Schutzpatronin der Menschen und bewahrt vor 8 großen Lebensgefahren

Die grüne Tara die Schutzgöttin aus dem tibetischen Buddhismus

Als mitfühlende Mutter lässt die Grüne Tara dich in keinem Moment allein. Sie breitet ihren energetischen Schutzmantel über dich aus und bewahrt dich sowohl vor den äußeren Stürmen des Lebens als auch vor den inneren Prüfungen deines Geistes.
Die 8 inneren und äußeren Lebensgefahren:

  • Der Löwe: Schützt vor dem inneren Stolz und der Überheblichkeit.

  • Der wilde Elefant: Sichert dich ab gegen Unwissenheit und Verwirrung.

  • Das Feuer: Besänftigt flammenden Zorn und Hass.

  • Die Schlange: Wandelt schleichende Eifersucht und Neid in Klarsicht.

  • Die Räuber: Bewahrt dich vor falschen Ansichten und spirituellem Fanatismus.

  • Die Fesseln / Haft: Befreit aus den Zwängen von Gier und Anhaftung.

  • Die Wasserfluten: Trägt dich sicher durch den Ozean der Begierde und Leidenschaft.

  • Die Dämonen / Bösen Geister: Löst deine tiefsten Zweifel und Ängste auf.

Rufst du ihr Mantra an, hilft sie dir augenblicklich, diese Hindernisse zu überwinden und wieder in deine kraftvolle Mitte zurückzufinden.

„Das Anrufen der Grünen Tara und das Rezitieren ihres Mantras hat im tibetischen Buddhismus eine lange Tradition.
Regelmäßig rufen Zentren weltweit dazu auf, Tara-Mantras als heilsamen Beitrag für den Weltfrieden und ein langes Leben Seiner Heiligkeit, des 14. Dalai Lama, zu sammeln.“

„Om Tare Tuttare Ture Soha“

Das Tara Mantra übersetzt : >>>
Ich verneige mich vor der Göttlichen Tara, der Befreierin von allen Ängsten, Gefahren und Mängeln.“

Die Bedeutung der einzelnen Silben:

  • Om: Der Klang des Universums; symbolisiert Körper, Geist und Sprache sowie das Göttliche.

  • Tare: Befreiung aus dem Kreislauf des Leidens (Samsara) und von physischen Gefahren.

  • Tuttare: Befreiung von den acht inneren Ängsten und Hindernissen (wie Zweifel, Gier, Zorn, Neid).

  • Ture: Befreiung von geistiger Verwirrung und Krankheit; bringt Tatkraft und schnelle Hilfe im Alltag.

  • Soha (Swaha): „Möge diese Segnung in meinem Herzen Wurzeln schlagen“ (Segenswunsch zum Abschluss).

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Die Grüne Tara (tibetisch: sGrol ma ljang gu, Sanskrit: Śyāmatārā) nimmt als liebevolle Schutzpatronin einen ganz besonderen Platz im Herzen von Millionen Menschen ein – von den majestätischen Gipfeln Tibets und Nepals über Bhutan, Indien und der Mongolei bis in die westliche Welt.

Als strahlendes Erleuchtungswesen (Bodhisattva) verkörpert sie das Göttlich-Weibliche in seiner reinsten Form. Unter ihren fünf friedvollen und kraftvollen Manifestationen – der grünen, weißen, blauen, roten und gelben Tara – ist die Grüne Tara die innigst verehrte Retterin. Sie schenkt dir intuitives Wissen, spontane Großzügigkeit, kluge Tatkraft und tiefe spirituelle Einsicht.

  • Aktives Mitgefühl: Die Grüne Tara verweilt nicht in distanzierter Ruhe. Sie hält einen Fuß leicht aus dem Lotussitz heraus gestreckt – stets bereit, augenblicklich aufzustehen und dir in Momenten der Not helfend zur Seite zu stehen.

  • Mütterliche Geborgenheit: Sie repräsentiert die schützende Hand der göttlichen Energie, die dich wie eine liebende Mutter umfängt und deine Ängste besänftigt.

  • Schutz vor den Lebensstürmen: Im tibetischen Volksglauben wird sie als kraftvolle Beschützerin angerufen, die dich vor den acht großen Ängsten und äußeren wie inneren Gefahren bewahrt:

Um den Ursprung der Grünen Tara weben sich berührende Legenden: Als der Bodhisattva Avalokiteshvara voller Erschütterung über das Leid der Welt weinte, flossen seine Tränen zu einem See – und aus ihnen erwuchs die göttliche Tara. Sie erschien, um als mitfühlende Retterin alle Wesen sanft aus den Stürmen des Lebens zu befreien.

Im 8. Jahrhundert entfaltete sich ihre Energie in der Geschichte Tibets: Die Prinzessinnen aus China und Nepal wurden als weiße und grüne Tara verehrt. Daraus erwuchsen die 21 bunten Regenbogen-Taras, von denen jede eine eigene Frequenz des Lichtes ausstrahlt.

  • Schutzpatronin Tibets: Sie verkörpert das rein weibliche Prinzip und die lebendige, göttliche Urkraft.

  • Tief verwurzelt: Ihre Tradition reicht zurück bis zu Maya, der Mutter des historischen Buddha Shakyamuni.

  • Element des Windes: Ihre grüne Farbe steht für die reine Dynamik der Luft. Sie verweilt nicht im Abseits, sondern handelt sofort, wenn du nach ihr rufst.

  • Mütterliche Liebe: Wie eine Mutter, die schützend die Arme um ihr Kind legt, wendet sie sich mit unendlicher Güte allen fühlenden Wesen zu.

Seine Heiligkeit der Dalai Lama zum 80. Geburtstag
His Holiness the Dalai Lama speaking at Lungrik Jamphel Ling Institute at Palpung Sherabling Monastery in Upper Bhattu, HP, India on March 12, 2015. Photo/Tenzin Choejor/OHHDL
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Ihre besondere Fußhaltung verrät ihr gesamtes Wesen: Während ihr linkes Bein im Lotossitz ruht und tiefe Meditation symbolisiert, berührt ihr rechter Fuß bereits die Erde. Das bedeutet:
Sie ist in jedem Augenblick bereit, sofort aufzustehen und dir zu Hilfe zu eilen.

  • Mutter aller Buddhas: Da aus ihrer aktiven Nächstenliebe Erleuchtung entsteht, gilt sie als zeitlose Mutter aller Erleuchteten (der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) – im Bild dargestellt durch Knospe, Blüte und Frucht des blauen Lotus.

  • 21 Formen & Mantra: Sie zeigt sich in 21 kraftvollen Erscheinungsformen und wird durch das heilige Mantra „Om Tare Tuttare Ture Soha“ im Herzen angerufen.

Das Wort Târâ ist abgeleitet von der Sanskrit Wurzel „tr“ (= hinübersetzen). So ist Târâ diejenige,
„die einen heil hinüberbringt über den Strom der Existenzen“.

Târâ bedeutet aber auch „Stern“ und „Sternbild“.  

weiterführende Info zur Tara bei  Wiki Yoga- Vidya

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Die weiße Tara symbolisiert die transzendentale Wahrnehmung und die vollkommene Reinheit, gewährt nach den religiösen Vorstellungen ein langes Leben und schützt vor Krankheiten.Foto: Wikimedia Commons
Grüne Tara Darstellung vom Dharmapala Center School od Thangka Painting
Shyama-Tara oder Grüne Tara (wörtlich: „grüne Befreierin“) ist ein weiblicher, friedvoller Buddha und Bodhisattva des tibetischen Buddhismus.Foto: Wikimedia Commons
Tenzin Gyatso der14. Dalai Lama
Foto: Luca Galuzzi (CC BY-SA 2.5 via Wikimedia Commons)

Der direkte Unterschied zwischen Weißer und Grüner Tara zeigt sich vor allem an zwei Merkmalen:

  • Die Fußhaltung: Während die Weiße Tara ganz in der Meditationshaltung sitzt, ruht der rechte Fuß der Grünen Tara auf einer separaten Lotusblüte, um jederzeit helfend einzugreifen.

  • Die Augen des Mitgefühls: Die Weiße Tara besitzt zusätzlich fünf Augen auf der Stirn, den Handinnenflächen und den Fußsohlen.